Preisträgerin 2009
Margot Friedlander

Zeitzeugin und Überlebende des 3. Reiches
Für ihre Autobiographie „Versuche dein Leben zu machen"



Das Werk Margot Friedlanders ist ein glänzend erzähltes, dramaturgisch gekonnt aufgearbeitetes Stück Lebensgeschichte als Teil einer imponierenden Lebensgesamtleistung. „Versuche, dein Leben zu machen“ lautet der Titel ihrer eindrücklichen Memoiren. Sie handeln vom unerschrockenen Untertauchen einer jungen Jüdin in Berlin und erhellen ein wenig bekanntes Kapitel der deutschen Tragödie des zwanzigsten Jahrhunderts. Entstanden ist ein originelles und authentisches Buch; autobiographisches Werk und historisches Zeugnis. Das Schreiben hat die Schleusen der Vergangenheit geöffnet und die Rückkehr zur Muttersprache ermöglicht – mehr noch: erfordert. Die Erinnerungen nach sechzig Jahren sind noch einmal Ausdruck von Margot Friedlanders Widerstand gegen Fremdbestimmung und Entfremdung.

Votum des Kuratoriums

 

Festakt im Riesen: Einhard-Preis Verleihung an Margot Friedlander am Todestages Einhards, 14. März 2009 in Seligenstadt

 

Grußwort von Staatssekretär Gerd Krämer aus dem hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

 

André Schmitz, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten aus der Berliner Staatskanzlei, bei seinem Freundeswort

 

Lautador: Klaus Happrecht

 

Frau Friedlander mit dem Vorsitzenden des Kuratoriums Prof. Robert Tampé (links) und dem Vorsitzenden des Präsidiums der Einhard-Stiftung Prof. Peter Hammann (rechts)

 

Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Seligenstadt, Frau Friedlander mit der Bürgermeisterin Frau Dagmar Nonn-Adams
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